Aufgabe der Verkehrssicherung
Tiefbauarbeiten verändern Wege, Sichtbeziehungen und gewohnte Verkehrsabläufe. Absperrungen, Beschilderung, Beleuchtung und sichere Führungen machen diese Veränderungen rechtzeitig erkennbar. Dabei müssen nicht nur Fahrzeuge berücksichtigt werden, sondern auch Fußgänger, Radfahrende, Grundstückszufahrten und Rettungswege.
Planung passend zur Arbeitsstelle
Art und Umfang hängen von Straße, Geschwindigkeit, Arbeitsbreite und Bauzeit ab. Eine kurze Anschlussgrube im Gehweg stellt andere Anforderungen als eine längere Trasse am Fahrbahnrand. Grundlage ist die erforderliche behördliche Abstimmung beziehungsweise Anordnung. Vor Ort wird die Sicherung an den tatsächlichen Bauablauf angepasst, ohne die festgelegten Schutzziele zu verändern.
Kontrolle während der Bauzeit
Eine einmal aufgestellte Absperrung bleibt nicht automatisch wirksam. Wind, Verkehr oder Baufortschritt können Elemente verschieben. Deshalb wird regelmäßig geprüft, ob Schilder sichtbar, Wege frei und Absturzstellen gesichert sind. Mitwandernde Arbeitsbereiche erfordern eine geordnete Anpassung, damit die Verkehrsführung jederzeit verständlich bleibt.