Was geschieht beim Fräsen einer Leitungstrasse?
Eine rotierende Fräseinheit löst Boden oder geeignete Oberflächen entlang des geplanten Verlaufs. Dadurch entsteht ein gleichmäßiger, vergleichsweise schmaler Arbeitsraum. Je nach Maschine und Aufgabe kann in unbefestigtem Boden oder in dafür geeigneten befestigten Flächen gearbeitet werden. Das Verfahren unterscheidet sich deutlich vom großflächigen Aushub mit einem Bagger.
Voraussetzungen für einen sauberen Ablauf
Trassenlage und Solltiefe müssen bekannt sein. Besonders wichtig ist die sichere Kenntnis vorhandener Leitungen, da das Werkzeug kontinuierlich im Boden arbeitet. Boden, Steingehalt, Oberfläche und notwendige Kurven beeinflussen Vorschub und Ergebnis. In Kreuzungs- und Anschlussbereichen wird häufig auf andere Arbeitsweisen gewechselt.
Einbau und Wiederherstellung
Nach dem Fräsen werden Schutzrohre oder Kabel eingebracht, geeignet umhüllt und der schmale Arbeitsraum fachgerecht geschlossen. Auch bei geringer Breite bleibt die Verdichtung wichtig. Die Oberfläche wird anschließend passend zum Bestand hergestellt. Das Verfahren ist dann sinnvoll, wenn ein definierter Querschnitt und zügiger Fortschritt auf einer geeigneten Trasse gefragt sind.